Schon in der 11. Minute brachte Nils Köhne Blau-Weiß in Führung, nachdem ein schnell ausgeführter Freistoß im Strafraum noch einmal per Kopf quergelegt wurde. Auch danach blieb das Team dominant, mit sicheren Pässen, frühem Anlaufen und einer guten Einbindung beider Flügel. Die Abstände im Mittelfeld waren deutlich kompakter als noch beim Saisonauftakt gegen Internationale Berlin, wodurch Blau-Weiß nach Ballverlusten schneller wieder Zugriff bekam.
In der 13. Minute erhöhte Yves Brinkmann nach einem herausragenden Steckpass von Kapitän Fabian Engel auf 2:0. Nach der starken Anfangsphase mit vier Ecken und fünf Torschüssen hatte Blau-Weiß auch weiterhin die Kontrolle über das Tempo der Partie. Rehberges Torhüter erwies sich über den Verlauf der Partie als stärkster Spieler seines Teams, ehe er in der 40. Minute erneut überwunden wurde. Guilherme Lopez stellte auf 3:0.
Nach der Pause kam Rehberge noch einmal energischer aus der Kabine. Ein Rückpass-Missverständnis führte zu einem indirekten Freistoß im Strafraum von Blau-Weiß, der jedoch geblockt werden konnte und zugleich die gefährlichste Situation des Gastgebers blieb. Blau-Weiß nahm dies als Weckruf und zog das Tempo wieder an. Dabei halfen auch die Einwechslungen von Emre Rosin und Rico Steinhauer in der 58. Minute. Für Steinhauer war es nach vier Jahren bei Tasmania das erste Pflichtspiel seit seiner Rückkehr zu Blau-Weiß. Rosin erhöhte in der 62. Minute mit einem sehenswerten Treffer auf 4:0.
In der Schlussphase wurde Rehberge zunehmend müde und die Abstände in der Defensive zunehmend größer. Rosin blieb auffällig und setzte unter anderem Darryl Geurts in Szene, dessen Abschluss einen Handelfmeter zur Folge hatte. Geurts trat selbst an, scheiterte allerdings am linken Pfosten. Anschließend konnte Rehberge dem Druck von Blau-Weiß aber nicht mehr dauerhaft standhalten. Brinkmann krönte seine erneut starke Leistung in der 85. Minute mit seinem zweiten Treffer des Tages zum 5:0.
In der 90. Minute bekam Geurts erneut die Chance vom Punkt. Ein Foul an Rosin gewährte dem Flügelstürmer einen zweiten Versuch, den er diesmal nervenstark verwandelte.
Dies bedeutete gleichzeitig den Schlusspunkt in einer Pokalpartie gegen chancenlose Rehberger.
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Für die 2. Herren von Blau-Weiß 90 endete das Pokalspiel gegen den A-Ligisten BFC Meteor 06 II mit einer 1:5-Niederlage.
Dabei erwischte Blau-Weiß einen guten Start. Nach Druck holte Todorov in der 4. Minute den Ball zurück, kurz darauf kam es zu ersten gefährlichen Aktionen. In der 5. Minute fiel schließlich die Führung:
Eine Ecke wurde per Kopf quergelegt und von Mahdi Goodarzi zum 1:0 eingeköpft. Der sauber herausgespielte Treffer ließ zunächst auf einen erfolgreichen Pokalabend hoffen.
Die Führung hielt allerdings nicht lange. Meteor erhöhte den Druck und kam in der 11. Minute zum Ausgleich. Ein scharfer Ball von außen konnte zunächst noch pariert werden, beim Nachschuss war der Torhüter jedoch machtlos. Nur wenige Minuten später drehte der Gastgeber die Partie durch einen sicher
verwandelten Strafstoß und legte in der 15. Minute nach einem Steckpass zum 3:1 nach. In der 23. Minute folgte bereits das 4:1, ehe Meteor in der 41. Minute noch auf 5:1 erhöhte.
Nach der Pause versuchte Blau-Weiß, wieder besser ins Spiel zu kommen. Besonders Gentonis Ademaj zeigte dabei im Mittelfeld eine souveräne Leistung, setzte immer wieder gute Aktionen und ließ sich auch vom höheren Spieltempo nicht beeindrucken. Auch Torhüter Högg hielt, was zu halten war, und verhinderte mit mehreren Paraden weitere Treffer.
Trotz des deutlichen Rückstands gab sich Blau-Weiß nicht auf und kam auch in der zweiten Halbzeit noch zu einigen eigenen Aktionen. Am Ende blieb es jedoch beim 1:5.
Gegen den höherklassigen Gegner zeigte sich vor allem, dass Blau-Weiß das hohe Tempo über weite Strecken nicht mitgehen konnte.
Bericht von Jamal / FSJ BW 90






