Erstes Heimspiel auf Naturrasen in 2022 und es war kein leichtes. Noch saß die Niederlage aus der Vorwoche bei einigen in den Köpfen. War man doch mit einer 2:0 Führung beim CFC Hertha 06 bis zur 78. Minute auf der Siegerstraße. Nur was beim Ludwigsfelder FC eine Woche zuvor noch gut ging (nach 3:0 Führung noch 3:2 am Ende), endete hier in einem Fiasko. Denn zum Schlusspfiff stand man mit leeren Händen da. Mit dem Brandenburger SC Süd 05 kam nun jemand in den Volkspark, der zwar im Tabellenkeller festhängt, dies aber mehr ein Resultat aus der schlechten Hinrunde ist. Beendete man diese noch mit dem vorletzten Tabellenrang, so konnte man in den ersten Spielen der Rückserie wichtige Punkte einfahren und sich über den Strich schieben. Wahrhaftig ein ernstzunehmender Gegner.

Auch im Vergleich zur Vorwoche musste man umstellen. Weiterhin fehlte Rico Steinhauer krankheitsbedingt. Tobias Göth wird den blau weissen Jungs mit einem Innenbandanriss über mehrere Wochen fehlen. Auch im Tor gab es eine Änderung. Michael Hinz, vorletzte Woche gegen Ludwigsfelde in der Halbzeit verletzt ausgewechselt, war seither nicht zu 100 % fit und musste endgültig an diesem Wochenende passen. So kam Nico Wiesner zu seinem ersten Einsatz in der Rückrunde.

Die Gäste spielten munter mit. Die Chancen waren allerdings ganz klar auf Seite der Berliner. Die deutlichste hatte dann Mike Brömer, als dieser nach einer guten Kombination plötzlich allein auf den gegnerischen Keeper zulief und scheiterte. Kurz darauf hatte man dann mehr Glück. Ecke auf den zweiten Pfosten auf Kilanda Landos, der auf Gelicio Aurelio Banze, Fynn Rocktäschel war auch irgendwie dran, so wie der Gegner. Wer es am Ende war, wusste dort niemand so genau. Das Schiedsrichtergespann notierte die Nummer von Banze, der Stadionsprecher gab Rocktäschel als Torschützen an und Landos meinte später, es war wohl ein Eigentor. Egal wars allen. Denn im Endeffekt war das die Führung in der 26. Minute. Sechs Minuten später machte es Brömer besser. Diesmal war er aus Nahdistanz erfolgreicher. Das 2-0 war dann auch der Pausenstand.

In der zweiten Hälfte landete plötzlich das Leder im Kasten von Nico Wiesner nach einem Standard. Allerdings ging hier eine Abseitsposition voraus und der Spielzug wurde abgepfiffen. Somit kurzer Schreckmoment bei den Hausherren. Als sich die Schlussphase nährte, kamen eventuell wieder einige Gedanken auf. Aber die Jungs von Coach Marco Gebhardt spielten die 90 + 5 Minuten solide runter und gingen mit dem Ergebnis vom Platz.

Am Gründonnerstag geht es nun zum Spitzenspiel nach Greifswald. Anstoss ist hier um 20:00 Uhr.

Aufstellung: Wiesner – Rocktäschel, Landos, Wiebach, Schrade – Kohls,Engel (58. Akyol) ,Banze, Mensah (87. Minute Gartmann) – Henrique Lopes de Oliveira (87. Watson), Brömer