Die aktuelle Spielzeit ist nun seit kurzem offiziell abgebrochen. Unsere Blue Boys belegen zum Abschluss nach der Quotientenregelung Platz 10. Ein besseres Ergebnis wäre bei einem weiteren Saisonverlauf in jedem Fall machbar gewesen. Hatte man doch fast die komplette Spitzengruppe bereits gefordert. Die Verantwortlichen waren trotz der Zwangspause aktiv gewesen, was die Kaderplanung für den Restart betrifft. Zum Jahreswechsel konnte man mit Marko Perkovic, Igor Artamonov sowie Enes Akyol drei Neuzugänge präsentieren. Ende März machte man Nägel mit Köpfen und ging mit dem kompletten Kader ins Gespräch. Jedem sprach man das Vertrauen aus und wünschte sich eine weitere Zusammenarbeit für die Saison 21/22. Doch gibt es auch bei dem ein oder anderen berufliche Veränderungen, oder man möchte sein Glück in einer anderen Spielklasse versuchen. So werden Lars-Phillip Martin, Merdan Baba und Christoph Gorkow den Verein mit offenem Ziel verlassen. Tim Grabow gab in den Gesprächen an, dass er eine eventuelle Möglichkeit in den USA nutzen möchte. Von Tempelhof ging es dann auch für ihn Richtung Übersee. Doch war dann sein Endziel bereits in Zehlendorf, wo er bei Hertha 03 anheuert. Allen wünscht man für die Zukunft alles gute und bedankt sich für den geleisteten Einsatz für den Verein in der Vergangenheit.

Weitere Neuzugänge konnte man ebenfalls präsentieren. Mit Tobias Göth kommt ein alter Bekannter vom FSV Luckenwalde in die Rathausritze zurück. So feierte dieser damals den Aufstieg in die Oberliga und absolvierte weitere 26 Spiele dort für uns, ehe es ihn in den Landkreis Teltow-Fläming verschlug und er im letzten Sommer dort den Aufstieg in die Regionalliga feiern konnte.

Mit Can Ilter kommt ein wahrer Abwehrhühne aus der U19 des SC Staaken. Dieser durchlief seine Jugendausbildung unter anderem bei Tennis Borussia, Füchse Berlin und dem BFC Dynamo, bevor er dann nach Spandau ging.

Wir begrüßen noch einmal alle Neuzugänge in der blau weißen Familie und wünschen viel Erfolg.

Die Kaderplanung ist damit weitestgehend komplett. Auf der Suche ist man nun noch nach dem einen oder anderen hungrigen Spieler, der sich den Sprung in den überregionalen Bereich zutraut. Bis auf die genannten Abgänge haben alle ihre Verträge über die Saison hinaus verlängert. Kapitän Florian Kohls gar um zwei Jahre. „Ich habe das Gefühl, dass hier etwas tolles entsteht, an dem ich teilhaben möchte.“

Nun heißt es nur warten, wann man an diesem wieder arbeiten darf.