In der Ersten Pokalrunde wartete gleich für die Blau Weißen ein ganz schwieriges Los mit dem Berlin Liga Aufsteiger FC Stern Marienfelde. Auswärts an der Dorfkirche musste man gegen die Mannschaft antreten die immerhin in der vergangenen Spielzeit mit Tennis Borussia den späteren Oberligameister aus dem Pokal warf und erst ganz knapp an den späteren Pokalsieger der VSG Altglienicke scheiterte. Coach Marco Gebhardt ließ auch aufgrund Verletzungen Rotieren und brachte mehrere Veränderungen im Vergleich zum Spiel der vergangenen Woche gegen SV Tasmania Berlin. So standen Shean Mensah, Hasan Gül und Dennis Barcic zum ersten Mal in der Startelf. Maximilian Stahl sowie Torwart Nico Wiesner kam gar zu ihrem Debüt in dieser Saison. Das Team startete gleich furios und fuhr durch Tim Grabow und Shean Mensah innerhalb von den ersten drei Minuten eine 2-0 Führung ein. Einseitige Partie ? Denkste. Man tat sich im weiteren Verlauf der ersten Hälfte sehr schwer, so dass der letztjährige Viertelfinalist immer mehr ins Spiel und nicht ganz unverdient in der 17. Minute zum Anschlusstreffer kam. Auch wenn dieses aus leicht abseitsverdächtiger Position fiel, lag dies ein wenig in der Luft. Man fand nur noch schwer selbst den Drang nach vorn. Erst in der 40. Minute war es dann Mensah, der noch eine Chance besaß.

In der zweiten Halbzeit änderte sich der Spielverlauf nicht. Und in der 50. Minute wurde es dann ganz brenzlig. Schlussmann Nico Wiesner legte den heranstürmenden Gegenspieler im Strafraum, was dann Elfmeter gab. Bei dieser Szene verletzte sich an anderer Stelle Christoph Gorkow und musste durch Kilanda Landos ersetzt werden. Der 36 jährige Torjäger Dennis Dort hätte nach dem Anschluss hier seine zweite Bude machen können. Doch zeigte er Nerven und haute das Leder neben den Kasten. Die Hausherren waren danach auch weiter spielbestimmend. In der 70. Minute feierte dann auch der junge Cem Koc sein Debüt. Erst in der 85. Minute kam man dann endlich wieder selbst in den gegnerischen Strafraum. Hier wurde dann Mensah gelegt. Der heutige Kapitän, Rico Steinhauer, machte es vom Punkt dann besser und das Spiel schien mit dem 3-1 gelaufen. Darauf kam auch Lars-Phillip Martin zu seinen ersten Minuten. Doch Marienfelde war immer noch nicht fertig. Wieder war es der schnelle Dennis Dort, den man nur schwer in den Griff bekam. Wieder Anschluss in der 88. Doch darauf spielten die Jungs es dann clever runter bis zum Abpfiff. Respekt an Stern. Für uns war dieser Sieg Balsam zu den letzten beiden Niederlagen in der Liga, was auch mit für das kommende Auswärtsspiel in Neustrelitz machen sollte.

Aufstellung: Wiesner-Stahl,Rocktäschel,Steinhauer,Gorkow (ab 50. Landos)-Banze,Engel,Mensah,Grabow,Gül (ab 70. Koc) Barcic (ab 88. Martin)