Am gestrigen Sonntag bei unangenehmen 4 Grad Celsius und Nieselregen, besiegten unsere Blau-Weissen den Bezirksligisten in der dritten Pokalrunde deutlich mit 7:0 und zogen somit in die nächste Pokalrunde ein.

Doch am Anfang taten sich unsere Blau-Weissen durchaus schwer. FC Amed Berlin verstand es das Zentrum dicht und geschlossen zu halten, dadurch versuchten es die Blau-Weissen überwiegend über die Außenbahnen und Außenpositionen, wo es aber letztlich an der Durchschlagskraft oder an der Genauigkeit fehlte. Die Blau-Weissen kamen dementsprechend am Anfang des Spiels nicht in eindeutige Schusspositionen, dennoch galt es die Ruhe zu bewahren. Die erste große Chance hatte dann tatsächlich der Bezirksligist. Nach einer guten und schnellen Kombination tauchte plötzlich der Stürmer der Gastgeber vor Michael Hinz auf. In einer Eins vs. Eins-Situation behielt unser Keeper jedoch die Oberhand und konnte den Schuss des Stürmers abwehren. Durch diese Möglichkeit hatte der FC Amed infolge mehr Selbstvertrauen und wagte sich nun öfter mal, auch mit mehreren Spielern, in die Hälfte unserer Mariendorfer. Doch genau in der sich andeutenden Drangphase der Gastgeber konnten wir das erlösende 1:0 erzielen. Nach einer großartigen und direkt gespielten Ballstafette, konnte sich Guilherme Henrique frei vor dem Tor die Ecke aussuchen und schob ein. Wer nun dachte die Blau-Weissen würden das Spiel fortan besser kontrollieren sah sich getäuscht. Besonders im Aufbauspiel agierten unsere Jungs etwas fahrlässig und luden den Gegner so zu einigen Chancen ein. Diese Fehler wurden jedoch glücklicherweise nicht bestraft. Nachdem es Guilherme Henrique verpasste seine Großchance zu verwandeln, konnte Louis Stüwe kurz vor der Halbzeit noch auf 2:0 erhöhen. Nach einem Eckball der Blau-Weissen kann die Defensive des FC Amed Berlin den Ball nicht richtig klären und so nutzt Louis Stüwe die Situation und haut den Ball aus zentraler Position trocken ins untere linke Eck. Der bis hierhin groß aufspielende Torwart des FC Amed hatte bei diesem Schuss keine Abwehrmöglichkeit. Die letzte Chance der ersten Halbzeit hatten dann nochmal die Hausherren. Nach einem fehlgeschlagenen Abwehrversuch hatte der Stürmer nochmal die Chance auf 2:1 zu verkürzen. Der Schuss landete jedoch, zum Entsetzen der Zuschauer, im Seitenaus. In der Halbzeit musste man festhalten: Amed spielte hier super mit und hatte auch einige gute Gelegenheiten. Blau-Weiss jedoch die spielbestimmende und dominantere Mannschaft und war auch unterm Strich verdient in Führung.

Nach der Pause spielte Blau-Weiss nun cleverer. Sie nutzten die Freiräume nun besser aus und kamen dadurch zu guten Chancen. Erneut war es Guilherme der nach einem Querpass von Lukas Rehbein den Ball nicht im Tor unterbringen konnte. Erneut hielt der Keeper bärenstark! Gut eine halbe Stunde vor Spielende erhöhte dann Fabian Engel auf 3:0. In der 75. Minute dann eine unglückliche Aktion aus Sicht des Bezirksligisten. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite wollte der Verteidiger des FC Amed den Ball aus der Gefahrenzone klären, sein Abwehrversuch landete dabei leider im eigenen Tor – 4:0. Das 5:0 erzielt dann Marcel Czekalla sehenswert. Nach einem Doppelpass wird ihm der Ball hoch aufgelegt, er fackelt nicht und nimmt den Ball mit vollem Risiko Volley. Das 6:0 wertet der Schiedsrichter ebenfalls als ein Eigentor und in der letzten Minute kann Kevin Gutsche noch auf 7:0 erhöhen.

Letztlich auch in der Höhe ein verdienter Sieg unserer Blau-Weissen. In der zweiten Halbzeit ließen beim FC Amed Berlin deutlich erkennbar die Kräfte nach, jedoch hätten sie durchaus in der Mitte der zweiten Halbzeit ihren Ehrentreffer erzielen können. Der Kopfball landete jedoch am Querbalken und fand den Weg anschließend nicht ins Tor. Wir wünschen dem FC Amed Berlin weiterhin viel Erfolg und vor allem viele weitere faire Spiele. Es hat Spaß gemacht!