Es soll einfach nicht sein!

So langsam wissen wir auch nicht mehr was wir schreiben sollen, es ist einfach unglaublich. Knapp über 1000 Fans waren am ersten Spieltag gegen Tennis Borussia in der Rathausritze. Sicherlich waren es viele TeBe-Anhänger, aber dennoch war bei den Blau-Weissen eine Euphorie zu spüren. Leute die keine Blau-Weiss-Anhänger waren, freuten sich trotzdem über die Blau-Weisse Rückkehr in den überregionalen Fußball. Doch wo man sich nun nach knapp zwei Monate befindet, ist schier nicht zu fassen. Auf dem letzten Tabellenplatz und noch viel schlimmer: In sieben Spieltagen hat man es nicht geschafft ein offensives Tor zu erzielen. Die Euphorie – zerstört! Sympathisanten des Vereins und Fans fahren lieber zu anderen Spielen oder machen sich einen schönen Sonntag außerhalb der Rathausritze. Schade, aber verständlich und es bleibt die Frage: Wie geht es nun weiter?

Gestern spielte man gegen einen unmittelbaren Konkurrenten und verlor. Enttäuschte Gesichert verließen danach die Rathausritze. Es fielen Sätze wie: „Wenn wir nicht mal gegen Brandenburg Süd gewinnen oder gar ein Tor schießen, gegen wen dann?“, dabei wollte man keinesfalls die Leistungen der Gäste klein reden. Sie haben nun gegen zwei Konkurrenten sechs Punkte gesammelt – besser geht es nicht!

Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen, würden wir uns von Woche zu Woche wiederholen. In der ersten Halbzeit verlief das Spiel sehr ruppig. Viele Unterbrechungen störten den Spielfluss. Gute Besserungen wünschen wir dem Spieler Burak Aktas vom BSC Süd 05, der sich in einem Zweikampf das Kreuzband gerissen hat. Die erste Chance hatten die Gäste. Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum konnten die Blau-Weissen den Ball letztlich klären. Die beste Chance der  Blau-Weissen in der ersten Halbzeit hatte Justin Hippe. Nach gutem Zusammenspiel mit Rehbein kam er aus spitzem Winkel zum Abschluss. Der Keeper der Brandenburger konnte den Schuss jedoch entschärfen. Die Blau-Weissen kamen besser aus der Halbzeit und hatten auch direkt die erste Chance. Tim Göth setzte sich über außen schön durch, lief in den Strafraum und brachte den Ball flach in die Mitte. Jeffrey Gleisinger konnte den Ball aus kurzer Distanz jedoch nicht im Tor unterbringen, stattdessen traf er das Aluminium. Ab Mitte der zweiten Halbzeit kamen auch die Brandenburger wieder häufiger vor das Tor der Blau-Weissen. Hinz parierte zwei Mal sehr stark und konnte so die Blau-Weissen im Spiel halten. Einmal war er dann aber machtlos. Askin Yildiz setzte sich in der 79. Spielminute auf der linken Abwehrseite durch und konnte den Ball im langen Eck unterbringen. 0:1. Danach hatte man leider nicht das Gefühl, dass Blau-Weiss die Niederlage noch abwenden konnte. Lediglich ein Standard sorgte nochmal für Gefahr im Strafraum der 05er. Abpfiff. Enttäuscht. Traurig. Wütend. Schon am Mittwoch spielt man gegen Hertha 03.